Sportwetten ohne Giropay: Die besten Alternativen im Vergleich

Als Giropay Ende 2024 abgeschaltet wurde, habe ich innerhalb von zwei Wochen mehr Nachrichten bekommen als im gesamten Jahr davor. Die Frage war immer dieselbe: Was nehme ich jetzt? Welche Methode funktioniert genauso schnell, genauso sicher, genauso unkompliziert? Die ehrliche Antwort: Es gibt keinen 1:1-Ersatz. Aber es gibt Alternativen, die in bestimmten Bereichen sogar besser sind als Giropay es je war.
Giropay wurde am 31. Dezember 2024 endgültig eingestellt. Der Marktanteil lag zuletzt unter einem Prozent des deutschen Online-Zahlungsmarktes — zu wenig, um den Betrieb wirtschaftlich zu rechtfertigen. Rund 25 Millionen Transaktionen bei 1,6 Milliarden Euro Volumen im letzten vollen Betriebsjahr — das klingt nach viel, verteilt sich aber auf den gesamten Online-Handel. Für die Sportwetten-Branche war das ein überschaubarer Verlust, weil die meisten Spieler ohnehin auf PayPal, Kreditkarten oder Sofortüberweisung gesetzt hatten. Aber für diejenigen, die Giropay als bevorzugte Methode nutzten, war es ein Umbruch.
In diesem Vergleich gehe ich jede relevante Alternative einzeln durch — mit konkreten Angaben zu Geschwindigkeit, Kosten, Verfügbarkeit und den Einschränkungen, die in den meisten Vergleichsartikeln fehlen. Kein Marketing, keine Ranglisten, nur Fakten und meine Einschätzung nach sechs Jahren praktischer Erfahrung mit Sportwetten-Zahlungen. Ich habe jede dieser Methoden selbst getestet — bei verschiedenen Anbietern, zu verschiedenen Tageszeiten, mit verschiedenen Beträgen.
Ladevorgang...
- Trustly: Direkte Banküberweisung ohne Zwischenhändler
- Klarna (Sofortüberweisung): Bewährte Sofortzahlung
- PayPal bei Sportwetten: Schnell, aber mit Einschränkungen
- Kreditkarten: Visa und Mastercard bei Wettanbietern
- Paysafecard und Prepaid-Methoden: Anonyme Einzahlungen
- Alle Alternativen im direkten Vergleich
- Welche Methode passt zu deinem Wettverhalten?
Trustly: Direkte Banküberweisung ohne Zwischenhändler
Wenn mich jemand fragt, welche Methode Giropay am nächsten kommt, sage ich ohne Zögern: Trustly. Der schwedische Open-Banking-Dienstleister macht technisch fast dasselbe wie Giropay — er verbindet dein Bankkonto direkt mit dem Wettanbieter, ohne dass du ein separates Zahlungskonto brauchst.
Der Ablauf ist vertraut: Du wählst Trustly im Kassenbereich, gibst den Betrag ein, wählst deine Bank, meldest dich im Online-Banking an und bestätigst mit einer TAN. Die Gutschrift erfolgt sofort. Der entscheidende Unterschied zu Giropay: Trustly unterstützt auch Auszahlungen. Das war bei Giropay nie möglich — Gewinne mussten immer über einen separaten Weg ausgezahlt werden, meist per Banküberweisung mit zwei bis vier Werktagen Wartezeit. Trustly löst dieses Problem, weil das Geld direkt zurück auf dein Girokonto fließen kann. Die Auszahlung über Trustly dauert in meiner Erfahrung ein bis zwei Werktage — schneller als eine klassische Banküberweisung, aber langsamer als PayPal.
37,3 Prozent der deutschen Verbraucher nutzen „Pay by Bank“-Methoden wie Trustly mindestens einmal im Monat. Die Akzeptanz wächst, und bei der Mehrheit der lizenzierten deutschen Wettanbieter ist Trustly inzwischen als Zahlungsoption gelistet. Die Gebühren für den Spieler liegen bei null — wie bei Giropay zahlt der Buchmacher die Transaktionskosten. Trustly verlangt dabei tendenziell niedrigere Gebühren als Giropay es tat, was die Akzeptanz bei den Anbietern fördert.
Die Einschränkung: Trustly unterstützt nicht jede deutsche Bank. Die großen Institute — Sparkassen, Volksbanken, Deutsche Bank, Commerzbank, die meisten Direktbanken — sind dabei. Kleinere Regionalbanken oder Spezialinstitute können fehlen. Vor der ersten Nutzung lohnt es sich, im Kassenbereich des Wettanbieters zu prüfen, ob deine Bank gelistet ist. In meinen Tests der letzten Monate hat Trustly allerdings deutlich mehr deutsche Banken unterstützt als Giropay es zuletzt tat — das Netzwerk ist schlicht breiter aufgestellt.
Ein weiterer Punkt, der für Trustly spricht: Die Sicherheit steht auf dem gleichen Niveau wie bei Giropay. Trustly hat eine TÜV-Zertifizierung und arbeitet mit denselben Banking-Schnittstellen, die auch die Banken selbst für ihr Online-Banking nutzen. Deine Bankdaten werden nicht beim Wettanbieter gespeichert — sie bleiben bei deiner Bank, genau wie es bei Giropay der Fall war.
Klarna (Sofortüberweisung): Bewährte Sofortzahlung
Die Sofortüberweisung — heute unter dem Dach von Klarna — war schon auf dem Markt, als es Giropay noch gar nicht gab. In den Anfangsjahren haben sich die beiden Dienste regelrecht bekämpft: Sparkassen und Volksbanken standen hinter Giropay und betrachteten Sofortüberweisung als unerwünschten Konkurrenten, der die eigene Infrastruktur nutzte, ohne dafür zu bezahlen. Diese Geschichte ist Vergangenheit, aber sie erklärt, warum manche älteren Spieler Klarna und Giropay immer noch verwechseln.
Der Ablauf bei Klarna ist dem von Giropay und Trustly sehr ähnlich: Betrag eingeben, Bank auswählen, Online-Banking-Daten eingeben, TAN bestätigen, Gutschrift in Echtzeit. Der Unterschied liegt im Hintergrund. Klarna agiert als Zahlungsinstitut und kauft die Forderung gegenüber deiner Bank auf — du bezahlst also faktisch Klarna, und Klarna holt sich das Geld von deiner Bank. Für den Spieler macht das im Alltag keinen spürbaren Unterschied, aber es erklärt, warum Klarna-Zahlungen im Kontoauszug unter „Klarna“ erscheinen und nicht unter dem Namen des Wettanbieters.
Im Sportwetten-Bereich ist Klarna vor allem als Einzahlungsmethode relevant. Auszahlungen über Klarna sind bei den meisten Buchmachern nicht möglich — hier musst du, genau wie früher bei Giropay, auf eine Banküberweisung oder eine andere Methode ausweichen. Das ist der wesentliche Nachteil gegenüber Trustly, das beide Richtungen abdeckt. Trotzdem hat Klarna eine treue Nutzerbasis bei Sportwetten, weil viele Spieler den Dienst bereits aus dem Online-Shopping kennen und ihm vertrauen. Die Hemmschwelle, eine vertraute Zahlungsmethode auch für Sportwetten zu nutzen, ist niedriger als bei einem unbekannten Anbieter.
Die Gebühren für den Spieler: keine. Die Verfügbarkeit bei deutschen Wettanbietern: hoch, aber nicht ganz so flächendeckend wie Trustly. Der Vorteil: Klarna unterstützt ein breites Spektrum deutscher Banken und funktioniert erfahrungsgemäß sehr zuverlässig — auch an Wochenenden und Feiertagen, was bei Giropay nicht immer der Fall war.
Ein Detail, das in der Praxis relevant wird: Bei manchen Wettanbietern erscheint Klarna nicht unter „Klarna“, sondern unter „Sofortüberweisung“ oder „Sofort by Klarna“. Das sind dieselben Dienste — nur der Name hat sich über die Jahre verändert, was gelegentlich für Verwirrung sorgt. Wenn du im Kassenbereich nach Klarna suchst und nichts findest, schau nach „Sofortüberweisung“ — es steckt dasselbe dahinter.
Gegenüber Giropay hat Klarna einen unerwarteten Vorteil: Die Transaktionshistorie. Klarna speichert alle Zahlungen in der eigenen App, was die Übersicht über Sportwetten-Einzahlungen erleichtert. Das kann für Spieler nützlich sein, die ihr Budget im Blick behalten wollen — allerdings auch ein Nachteil für alle, die ihre Sportwetten-Aktivitäten lieber diskret halten möchten.
PayPal bei Sportwetten: Schnell, aber mit Einschränkungen
Über PayPal bei Sportwetten könnte ich stundenlang reden, weil kaum ein Thema so viele Missverständnisse produziert. PayPal ist der mit Abstand bekannteste digitale Zahlungsdienst in Deutschland — 95 Prozent Markenbekanntheit sprechen für sich. Bei Sportwetten ist PayPal ebenfalls weit verbreitet, aber die Verfügbarkeit hängt davon ab, ob der Wettanbieter eine deutsche GGL-Lizenz besitzt.
PayPal arbeitet seit Jahren nur mit lizenzierten Anbietern zusammen. Das ist einerseits ein Qualitätsmerkmal: Wenn ein Buchmacher PayPal anbietet, kannst du davon ausgehen, dass er reguliert ist. Andererseits bedeutet es, dass du bei Anbietern ohne deutsche Lizenz — die es trotz Regulierung noch gibt — kein PayPal als Option findest. 29 Unternehmen besitzen derzeit eine Sportwetten-Konzession für den deutschen Markt, und bei einem Großteil davon ist PayPal verfügbar. Dieser Zusammenhang zwischen PayPal-Verfügbarkeit und Lizenzstatus ist ein inoffizieller Schnelltest, den ich immer wieder empfehle: Kein PayPal? Dann genau hinschauen, ob der Anbieter überhaupt eine GGL-Lizenz hat.
Der Vorteil gegenüber Giropay und den Direktzahlungsmethoden: PayPal ermöglicht sowohl schnelle Einzahlungen als auch schnelle Auszahlungen. Gewinne landen in der Regel innerhalb weniger Stunden auf dem PayPal-Konto und können von dort sofort weiter auf das Girokonto überwiesen werden. Diese Kombination aus Geschwindigkeit und Vielseitigkeit ist der Hauptgrund, warum PayPal bei Sportwetten-Fans so beliebt ist.
Der Nachteil: Du brauchst ein separates PayPal-Konto. Das ist kostenlos und schnell eingerichtet, aber es ist ein zusätzlicher Schritt, den Direktzahlungen nicht erfordern. Außerdem gibt PayPal bei Sportwetten keine Käuferschutz-Garantie — wer eine Einzahlung tätigt und anschließend verliert, kann nicht reklamieren. Das sollte selbstverständlich sein, führt aber gelegentlich zu Verwirrung bei Spielern, die PayPals Käuferschutz von Online-Einkäufen kennen.
Was ich an PayPal schätze: Die Flexibilität. Du kannst Geld auf deinem PayPal-Konto halten, ohne es sofort auf das Girokonto zurückzuüberweisen. Das schafft einen natürlichen Puffer zwischen Wettkonto und Bankkonto. Manche Spieler nutzen das bewusst als Budgetkontrolle — sie laden einmal pro Monat einen festen Betrag auf PayPal und verwenden nur dieses Guthaben für Sportwetten. Wenn das PayPal-Guthaben aufgebraucht ist, wird nicht nachgeladen. Diese Disziplin ist bei Direktzahlungen vom Girokonto schwerer durchzuhalten, weil der Zugriff auf das volle Bankkonto zu direkt ist.
Kreditkarten: Visa und Mastercard bei Wettanbietern
Manchmal ist die naheliegendste Lösung die beste. Visa und Mastercard werden von praktisch jedem lizenzierten Wettanbieter in Deutschland akzeptiert. Die Einzahlung dauert Sekunden, die Karte ist ohnehin im Portemonnaie, und der Prozess erfordert keine Registrierung bei einem Drittanbieter.
Der Ablauf: Kartennummer, Ablaufdatum und CVV eingeben, Betrag bestätigen, 3D-Secure-Verifizierung über die Banking-App durchführen. Fertig. Die Gutschrift erfolgt sofort. In der Geschwindigkeit stehen Kreditkarten Giropay in nichts nach — und sie funktionieren 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, ohne Abhängigkeit von Bank-Schnittstellen. Der 3D-Secure-Schritt ist seit 2021 verpflichtend und hat die Sicherheit von Kreditkartenzahlungen im Sportwetten-Bereich deutlich erhöht. Ohne diese zusätzliche Authentifizierung könnte jemand mit einer gestohlenen Kartennummer einzahlen — mit 3D Secure ist das praktisch ausgeschlossen.
Die Auszahlung über Kreditkarten ist bei vielen Anbietern möglich, dauert aber in der Regel länger als bei PayPal oder Trustly — rechne mit zwei bis fünf Werktagen, bis der Betrag auf deinem Kartenkonto erscheint. Ein weiterer Punkt, den ich in meiner Beratung immer anspreche: Kreditkarteneinzahlungen bei Sportwetten werden auf dem Kontoauszug ausgewiesen. Wer das nicht möchte — etwa weil ein gemeinsames Konto genutzt wird — ist mit Trustly oder PayPal besser bedient.
Seit dem GlüStV 2021 gelten auch für Kreditkarteneinzahlungen das monatliche Limit von 1.000 Euro und die LUGAS-Kontrolle. Manche Kreditkartenherausgeber haben zusätzlich eigene Beschränkungen für Glücksspiel-Transaktionen eingeführt, was gelegentlich zu abgelehnten Zahlungen führt, die nichts mit dem Wettanbieter zu tun haben. In solchen Fällen hilft ein Anruf bei der Kartengesellschaft — oft lässt sich die Sperre für lizenzierte Anbieter aufheben.
Ein Vorteil, den Kreditkarten gegenüber allen anderen Methoden haben: die Verbreitung. Es gibt keinen einzigen lizenzierten deutschen Wettanbieter, der keine Kreditkarten akzeptiert. Diese universelle Verfügbarkeit macht die Kreditkarte zum idealen Backup — auch wenn du im Alltag Trustly oder PayPal bevorzugst, ist es beruhigend zu wissen, dass die Kreditkarte immer funktioniert.
Paysafecard und Prepaid-Methoden: Anonyme Einzahlungen
Wer keine Bankdaten beim Wettanbieter hinterlegen will, hat mit der Paysafecard eine Prepaid-Option. Du kaufst einen Gutscheincode im Einzelhandel oder online, gibst den 16-stelligen Code im Kassenbereich ein, und der Betrag wird sofort gutgeschrieben. Keine Bankverbindung nötig, keine Kontodaten übertragen. Ich empfehle Paysafecard regelmäßig Spielern, die gerade erst mit Sportwetten anfangen und sich erst einmal orientieren wollen, ohne gleich alle Finanzdaten preiszugeben.
Klingt nach der perfekten anonymen Lösung? In der Theorie ja, in der Praxis weniger. Seit der GlüStV-Regulierung müssen sich Spieler bei jedem lizenzierten Anbieter verifizieren — mit Ausweis und Adressnachweis. Die Einzahlung per Paysafecard mag ohne Bankdaten funktionieren, aber die Anonymität endet spätestens bei der Kontoerstellung. Außerdem sind Auszahlungen über Paysafecard nicht möglich. Gewinne müssen auf einem anderen Weg abgeholt werden, meist per Banküberweisung — und dafür musst du dann doch Bankdaten hinterlegen.
Die Beträge sind begrenzt: Eine einzelne Paysafecard hat einen Maximalwert von 100 Euro, und pro Transaktion können je nach Anbieter mehrere Codes kombiniert werden. Zusammen mit dem gesetzlichen 1.000-Euro-Monatslimit sind die praktischen Grenzen eng gesteckt. Für Gelegenheitsspieler mit kleinen Einsätzen kann Paysafecard trotzdem sinnvoll sein — besonders für diejenigen, die ihre Sportwetten-Ausgaben strikt vom Girokonto trennen wollen. Die physische Hürde, einen Gutschein kaufen zu müssen, wirkt als natürliche Bremse gegen impulsive Einzahlungen.
Alle Alternativen im direkten Vergleich
Nach sechs Jahren Zahlungsvergleiche habe ich gelernt, dass die „beste“ Methode nicht existiert — es gibt nur die beste Methode für dein Wettverhalten. Trotzdem lässt sich eine klare Orientierung geben, wenn man die Kriterien sortiert, die in der Praxis den Unterschied machen.
Bei der Geschwindigkeit der Einzahlung nehmen sich Trustly, Klarna, PayPal und Kreditkarten wenig: Alle schreiben in Echtzeit oder innerhalb weniger Sekunden gut. Die klassische SEPA-Banküberweisung braucht dagegen ein bis drei Werktage und fällt für spontanes Wetten aus. Bei der Auszahlung trennt sich die Spreu vom Weizen: Trustly und PayPal ermöglichen schnelle Rückzahlungen, Kreditkarten brauchen zwei bis fünf Tage, und bei Klarna sowie Paysafecard muss komplett auf einen anderen Auszahlungsweg ausgewichen werden.
Oliver Maier, Geschäftsführer von Verivox, hat die Gesamtsituation im europäischen Zahlungsmarkt treffend beschrieben: Ein eigenes europäisches Bezahlverfahren, das grenzüberschreitend und sowohl online als auch offline funktioniert, wäre ein großer Fortschritt und würde Europa von amerikanischen oder asiatischen Zahlungsanbietern unabhängiger machen. Genau das ist der Kontext, in dem man die aktuellen Alternativen bewerten sollte — als Zwischenlösungen, bis Wero diese Rolle einnehmen kann.
Bei den Gebühren für den Spieler herrscht weitgehend Gleichstand: Keine der genannten Methoden verlangt direkte Transaktionskosten bei Sportwetten-Einzahlungen. Indirekt unterscheiden sich die Kosten für den Buchmacher, was sich auf Quoten und Bonusbedingungen auswirken kann — aber dieser Effekt ist im Einzelfall kaum messbar.
Das Thema Sicherheit verdient einen genaueren Blick. Alle genannten Methoden arbeiten mit modernen Verschlüsselungsstandards und erfordern eine Zwei-Faktor-Authentifizierung — sei es per TAN bei Trustly und Klarna, per 3D-Secure bei Kreditkarten oder per Passworteingabe bei PayPal. Der Unterschied liegt darin, welche Daten beim Wettanbieter landen. Bei Trustly und Klarna: keine Bankdaten. Bei Kreditkarten: Kartennummer und CVV. Bei PayPal: nur die E-Mail-Adresse. Wer das Datenschutz-Risiko minimieren will, fährt mit Direktzahlungsmethoden am besten.
Beim Thema Bonuskompatibilität wird es interessant. Die meisten Einzahlungsboni bei Sportwetten sind an bestimmte Zahlungsmethoden geknüpft. Trustly, Klarna, PayPal, Kreditkarten und Banküberweisung qualifizieren in der Regel für alle Bonusangebote. E-Wallets wie Skrill und Neteller sind dagegen häufig vom Einzahlungsbonus ausgeschlossen — ein entscheidender Punkt, den viele beim Wechsel übersehen. Wer von Giropay kommt und den Bonus mitnehmen will, ist mit jeder der fünf hier vorgestellten Methoden auf der sicheren Seite.
Welche Methode passt zu deinem Wettverhalten?
Statt einer allgemeinen Empfehlung gebe ich dir drei Szenarien, die ich aus meiner Beratungspraxis kenne — und die fast jeden Wettfan abdecken.
Szenario eins: Du wettest regelmäßig, nutzt gerne Live-Wetten und willst Gewinne schnell auszahlen. Dann ist Trustly oder PayPal die richtige Wahl. Beide bieten Echtzeit-Einzahlungen und schnelle Auszahlungen. Trustly hat den Vorteil, dass kein separates Konto nötig ist; PayPal punktet mit breiterer Akzeptanz und der Möglichkeit, das Guthaben flexibel zu verwalten. In meiner Erfahrung wählen die meisten regelmäßigen Wetter am Ende PayPal, weil die Marke vertraut ist und die App-Benachrichtigungen bei Zahlungseingängen sofortiges Feedback geben. Aber wenn du kein PayPal-Konto hast und dir die Registrierung sparen willst, ist Trustly die sauberere Lösung.
Szenario zwei: Du zahlst einmal im Monat einen festen Betrag ein und wettest gemächlich über die Wochen hinweg. Hier reicht eine Kreditkarte oder Klarna völlig aus. Die Einzahlung ist schnell, die Auszahlung über Banküberweisung stört nicht, weil kein Zeitdruck besteht. Der Bonus bleibt erhalten, und du musst kein zusätzliches Konto einrichten. Ich nenne diesen Typ den „Sonntagswetter“ — jemand, der die Bundesliga-Konferenz schaut und nebenbei ein paar Tipps platziert. Für dieses Nutzungsprofil wäre es Overkill, sich mit Trustly oder PayPal auseinanderzusetzen.
Szenario drei: Du willst dein Wettbudget strikt kontrollieren und vom Girokonto trennen. Paysafecard ist der naheliegendste Weg — du kaufst nur den Betrag, den du verwetten willst, und kannst nicht mehr einzahlen als geplant. Das gesetzliche 1.000-Euro-Monatslimit sorgt ohnehin für eine Obergrenze, aber die psychologische Hürde eines physischen Gutscheinkaufs hilft vielen Spielern bei der Selbstkontrolle. Ein Leser hat mir mal geschrieben, dass er seit dem Wechsel auf Paysafecard deutlich weniger impulsiv einzahlt — einfach weil er dafür erst zum Kiosk gehen muss. Das ist kein Sicherheitsfeature im technischen Sinne, aber ein sehr wirksames im psychologischen.
Was alle drei Szenarien gemeinsam haben: Das gesetzliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat gilt unabhängig von der Zahlungsmethode und wird über LUGAS anbieterübergreifend kontrolliert. Die Wahl der Methode ändert daran nichts — sie ändert nur die Geschwindigkeit, den Komfort und die Auszahlungsoptionen.
Unabhängig vom Szenario gilt: Wer den aktuellen Stand von Wero bei Sportwetten verfolgen will, sollte sich auf eine Wartezeit einstellen. Im April 2026 hat Wero in Deutschland erst 4,3 Millionen Aktivierungen erreicht, und die Integration bei Buchmachern steht noch aus. Bis dahin sind die fünf hier vorgestellten Methoden die realen Optionen für deutsche Wettfans — und jede davon ist in mindestens einem Aspekt besser als Giropay es war.
Welche Giropay-Alternative bietet die schnellste Einzahlung bei Sportwetten?
Trustly, Klarna, PayPal und Kreditkarten bieten alle Echtzeit-Gutschriften bei Sportwetten-Einzahlungen. Die Unterschiede liegen weniger in der Einzahlungsgeschwindigkeit als in der Auszahlungsgeschwindigkeit, der Bonuskompatibilität und dem persönlichen Komfort.
Gibt es Sportwetten-Einzahlungen direkt vom Girokonto ohne E-Wallet?
Trustly und Klarna ermöglichen Direktzahlungen vom Girokonto ohne separates Konto — genau wie Giropay es tat. Der Ablauf ist praktisch identisch: Bank auswählen, Online-Banking-Daten eingeben, TAN bestätigen, sofortige Gutschrift.
Werden Skrill und Neteller als Alternativen von Wettboni ausgeschlossen?
Bei den meisten deutschen Wettanbietern sind Skrill und Neteller von Einzahlungsboni ausgeschlossen. Trustly, Klarna, PayPal, Kreditkarten und Banküberweisungen qualifizieren dagegen in der Regel für alle Bonusaktionen.
Erstellt von der Redaktion von „Giropay Wetten“.
